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B-Vitamine

Acht lebenswichtige Vitamine

Die Entdeckung der B-Vitamine erstreckte sich über mehrere Jahre zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Wissenschaftler begannen, die Ursachen von Mangelkrankheiten zu erforschen. 

Das erste B-Vitamin, bekannt als Thiamin, wurde im Jahre 1897 durch den deutschen Chemiker Karl Friedrich Meyer identifiziert. In den nachfolgenden Jahren wurden weitere entdeckt; insgesamt gibt es acht wasserlösliche B-Vitamine:

  • Vitamin B1 / Thiamin
  • Vitamin B2 / Riboflavin
  • Vitamin B3 / Niacin
  • Vitamin B5 / Pantothensäure
  • Vitamin B6 / Pyridoxin
  • Vitamin B7 / Biotin
  • Vitamin B9 / Folsäure
  • Vitamin B12 / Cobalamin

Veraltete oder nicht mehr anerkannte B-Vitamine

Im Laufe der Vitaminforschung wurden neben den heute anerkannten acht Vertretern des B-Komplexes auch weitere Verbindungen zeitweise als B-Vitamine klassifiziert, z. B. Inositol, Cholin, Pangamsäure. Diese gelten heute jedoch nicht mehr als solche. Der Hintergrund: Eine Substanz wird nur dann als Vitamin eingestuft, wenn sie folgende Kriterien erfüllt.

  1. Sie ist lebensnotwendig (essenziell).
  2. Sie kann vom Körper nicht in ausreichender Menge selbst gebildet werden.

Substanzen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden heute der Gruppe der vitaminähnlichen Verbindungen zugeordnet.

Warum sind B-Vitamine so wichtig?

B-Vitamine sind wichtige Mikronährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Daher müssen sie regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. B-Vitamine erfüllen lebenswichtige Funktionen im Körper. Sie sind u. a. unerlässlich:

  • für ein gesundes Nervensystem (Biotin, Niacin, Vitamin B1, B2, B6 und B12).
  • für den Energiestoffwechsel (Vitamin B1, B2, B6, B12, Biotin, Niacin, Pantothensäure).
  • für die geistige Leistung (Pantothensäure).
  • für normale psychische Funktionen (Biotin, Folsäure, Niacin, Vitamin B1, B6 und B12).
  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung (Folsäure, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B2, B6, und B12).
  • für ein gesundes Immunsystem (Folsäure, Vitamin B6 und B12).
  • für eine normale Herzfunktion (Vitamin B1).
  • zur Regulierung der Hormontätigkeit (Vitamin B6).

Wie viel B-Vitamine braucht der Körper?

Der tägliche Bedarf variiert je nach Alter, Geschlecht und individuellen Lebensumständen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt für gesunde Erwachsene folgende Referenzwerte für die Zufuhr über die Nahrung an:

  • B1 (Thiamin): 1,0 bis 1,3 mg pro Tag
  • B2 (Riboflavin): 1,0 bis 1,4 mg pro Tag
  • B3 (Niacin): 11 bis 16 mg pro Tag
  • B5 (Pantothensäure): 5 mg pro Tag
  • B6 (Pyridoxin): 1,4 bis 1,6 mg pro Tag
  • B7 (Biotin): 40 µg pro Tag
  • B9 (Folsäure): 300 µg pro Tag
  • B12 (Cobalamin): 4,0 µg pro Tag 

B-Vitamin-Haushalt

Besondere Situationen haben einen Einfluss auf den Haushalt der B-Vitamine:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit muss das neue Leben zusätzlich von der Mutter versorgt werden, was den Bedarf der Mutter erhöht.
  • Unausgewogene Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung oder Diät kann dazu führen, dass nicht genügend Nährstoffe über die Nahrung aufgenommen werden.
  • Vegane Ernährung: Vor allem bei veganer Ernährungsweise werden sehr gute tierische Quellen für Vitamin B12 vermieden.
  • Körperliche und psychische Belastung: Herausfordernde Lebensphasen, psychische Belastung, sportliche Aktivität und hohe körperliche Belastung können zusätzlich zu erhöhten Verlusten führen.
  • Krankheiten: Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie Zöliakie, der Leber oder Galle kann es zu einer verminderten Aufnahme kommen.
  • Alter: Auch im fortgeschrittenen Alter können Appetitlosigkeit, verschiedene Krankheiten und die Einnahme von Arzneimitteln die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen oder zu einer vermehrten Ausscheidung von Nährstoffen führen.

B-Vitamin-reiche Lebensmittel

Zur Unterstützung einer ausgewogenen Ernährung mit B-Vitaminen können Sie folgende Lebensmittel in Ihre Ernährung integrieren:

  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot und Quinoa
  • Fleisch und Fisch: Huhn, Rindfleisch, Lachs und Forelle
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und schwarze Bohnen
  • Milchprodukte: Joghurt, Käse und Milch
  • Grünes Gemüse: Spinat, Brokkoli und Grünkohl
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Sonnenblumenkerne und Erdnüsse

Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke für eine individuelle und kompetente Beratung, um Ihre Vitaminversorgung optimal zu unterstützen.

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Über Verla

Die Geschichte von Verla-Pharm geht auf eine 200-jährige Apothekertradition zurück. Der Name „Verla“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens „von Ehrlich“ und deren „Reichenberger Löwen Apotheke“ ab und ist seit 1957 eng mit dem Mineralstoff Magnesium verbunden.

Seit über 75 Jahren steht Verla für Mineralstoff-Kompetenz und hochwertige Produkte. Entdecken Sie, wie diese Tradition in unseren Produkten weiterlebt.

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