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Kalium

Ein unterschätzter Mineralstoff

Kalium (K) wurde 1807 vom britischen Chemiker Humphry Davy entdeckt. Der Name „Kalium“ leitet sich vom arabischen Wort „al-qalyah“ ab, was „Pottasche“ bedeutet und sich auf die pflanzliche Asche bezieht, in der Kaliumverbindungen enthalten sind.

Im Laufe der Zeit wurde die wichtige Rolle von Kalium in biologischen Systemen erkannt, besonders als essenzieller Bestandteil für die Signalübertragung der Nerven sowie bei der Muskelkontraktion und -entspannung. Alle Prozesse, die die Erregbarkeit von Zellen betreffen, sind auf Kalium angewiesen.

Warum ist Kalium so wichtig?

Kalium ist ein Mineralstoff, der hauptsächlich in den Zellen des Körpers vorkommt und als Elektrolyt bezeichnet wird. Etwa 98 % des Kaliums im Körper befinden sich innerhalb der Zellen, während nur 2 % im Blutplasma vorhanden sind. Diese Konzentrationsverteilung ist entscheidend für die richtige Funktionsweise der Zellen und Gewebe.

  1. Blutdruck: Kalium stellt einen der wichtigsten Elektrolyte im menschlichen Körper dar und ist zusammen mit Natrium maßgeblich an der Regulierung des Wasserhaushalts beteiligt. Es ist somit von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Zellen und trägt zur Regulierung des Blutdrucks bei.
  2. Muskelfunktion: Kalium ist ein essenzieller Nährstoff für die Muskelkontraktion. Es ermöglicht den Muskeln, sich zusammenzuziehen und zu entspannen, was eine grundlegende Voraussetzung für die Ausführung körperlicher Bewegung darstellt.
  3. Nervenfunktion: Kalium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei, indem es eine entscheidende Rolle bei der Erzeugung und Weiterleitung von Nervenimpulsen spielt. Es unterstützt die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und ist unerlässlich für die elektrische Aktivität des Nervensystems.

Wie viel Kalium braucht der Körper?

Der Körper kann Kalium nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Der tägliche Bedarf variiert je nach Alter, Geschlecht und individuellen Lebensumständen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt für Gesunde folgende Referenzwerte für die Zufuhr über die Nahrung an:

  • Erwachsene: 4.000 mg pro Tag
  • Kinder und Jugendliche: 1.100 bis 4.000 mg pro Tag

Kalium-Haushalt

Besondere Situationen haben einen Einfluss auf den Kalium-Haushalt:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit muss das neue Leben zusätzlich von der Mutter versorgt werden, was den Bedarf der Mutter erhöht.
  • Unausgewogene Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung oder Diät kann dazu führen, dass nicht genügend Nährstoffe über die Nahrung aufgenommen werden.
  • Körperliche und psychische Belastung: Herausfordernde Lebensphasen, psychische Belastung, sportliche Aktivität und hohe körperliche Belastung können zusätzlich zu erhöhten Verlusten führen.
  • Krankheiten: Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie Zöliakie, der Leber oder Galle kann es zu einer verminderten Aufnahme kommen.
  • Alter: Auch im fortgeschrittenen Alter können Appetitlosigkeit, verschiedene Krankheiten und die Einnahme von Arzneimitteln die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen oder zu einer vermehrten Ausscheidung von Nährstoffen führen.

Kaliumreiche Lebensmittel

Zur Unterstützung einer ausgewogenen Ernährung mit Kalium können Sie folgende Lebensmittel in Ihre Ernährung integrieren:

  • Obst: Bananen, Orangen, Aprikosen und Kiwi, insbesondere getrocknete Früchte
  • Gemüse: Süßkartoffeln, Spinat, Brokkoli und Tomaten
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen und Kichererbsen
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Sonnenblumenkerne und Pistazien
  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Quinoa und Vollkornbrot

Tipp: Eine ausreichende Kaliumzufuhr ist gerade bei der in der westlichen Welt meist kochsalzreichen Ernährung sinnvoll, da Kalium und das im Kochsalz enthaltene Natrium Gegenspieler bei der Blutdruckregulation sind.

Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke für eine individuelle und kompetente Beratung, um Ihre Mineralstoffversorgung optimal zu unterstützen.

Wie viel Kalium steckt wirklich drin?

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Über Verla

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