Ein lebenswichtiges Vitamin
Im Jahr 1922 identifizierte der amerikanische Biochemiker Elmer McCollum das erste fettlösliche Vitamin, welches später als Vitamin D klassifiziert wurde.
Unter den Vitaminen nimmt Vitamin D eine besondere Stellung ein, da es das einzige ist, welches durch die UVB-Strahlung der Sonne auf der Haut selbst vom Körper hergestellt werden kann. Dies führte zur Bezeichnung „Sonnenvitamin“.
Warum ist Vitamin D so wichtig?
Vitamin D übernimmt eine Vielzahl an wichtigen Funktionen im Körper:
- Knochen und Zähne: Vitamin D ist wichtig für gesunde Knochen und Zähne. Es unterstützt die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm, die für den Aufbau von Knochen und Zähnen notwendig sind.
- Calciumaufnahme: Vitamin D ist ein essenzieller Faktor im Calciumstoffwechsel und trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.
- Immunfunktion: Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Immunsystems. Es ist wichtig für die Immunabwehr, indem es die Funktion von T-Zellen und Makrophagen unterstützt, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind.
- Muskelfunktion: Vitamin D ist auch für die Muskelfunktion von Bedeutung, da es die Aufnahme von Calcium in die Muskeln unterstützt, was für die Muskelkontraktion erforderlich ist.

Wie viel Vitamin D braucht der Körper?
Vitamin D ist das einzige Vitamin, das bei ausreichender Sonneneinstrahlung vom Körper selbst hergestellt werden kann. Jedoch kann der tägliche Vitamin-D-Bedarf je nach Alter, Geschlecht und individuellen Lebensumständen variieren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt für Gesunde folgende Referenzwerte für die Zufuhr über die Nahrung an (bei mangelnder körpereigener Herstellung):
- Erwachsene: 800 I.E. (20 µg) pro Tag
- Kinder und Jugendliche: 800 I.E. (20 µg) pro Tag
Vitamin-D-Haushalt
Besondere Situationen haben einen Einfluss auf den Vitamin-D-Haushalt:
- Sonnenexposition: Die Dauer und Intensität der Sonnenexposition haben einen Einfluss auf die körpereigene Synthese von Vitamin D.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit muss das neue Leben zusätzlich von der Mutter versorgt werden, was den Bedarf der Mutter erhöht.
- Unausgewogene Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung oder Diät kann dazu führen, dass nicht genügend Nährstoffe über die Nahrung aufgenommen werden.
- Alter: Auch im fortgeschrittenen Alter können Appetitlosigkeit, verschiedene Krankheiten und die Einnahme von Arzneimitteln die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen oder zu einer vermehrten Ausscheidung von Nährstoffen führen. Zudem ist die körpereigene Synthese im Alter deutlich schlechter.

Vitamin-D-reiche Lebensmittel
Da die Sonnenexposition oft nicht ausreicht, ist es wichtig, Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen. Zur Unterstützung einer ausgewogenen Ernährung mit Vitamin D können Sie folgende Lebensmittel in Ihre Ernährung integrieren:
- Fettreiche Fische: Lachs, Makrele und Hering
- Lebertran
- Eigelb
- Pilze: Insbesondere Shiitake- und Champignon-Pilze, die UV-Licht ausgesetzt waren
Tipp: Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel regelmäßig kontrollieren, besonders wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke für eine individuelle und kompetente Beratung, um Ihre Vitaminversorgung optimal zu unterstützen.
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