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Husten und Bronchitis

Wenn der Hals kratzt

Erkältungskrankheiten der Atemwege wie Husten und Bronchitis gehören zu den häufigsten Beschwerden. Faktoren wie Nässe, Kälte, Stress und viele andere schwächen das Immunsystem und machen den Körper anfälliger für Viren und Bakterien. Um sich vor diesen Eindringlingen zu schützen, ist die Atemwegsschleimhaut mit sogenannten Hustenrezeptoren ausgestattet. Diese Sensoren senden Signale an das Hustenzentrum im Gehirn und lösen einen Hustenreiz aus.

Bei Erkältungshusten entstehen Hustenreize oft durch eine Überempfindlichkeit der Hustenrezeptoren oder durch eine Ansammlung von Schleim. Hustenattacken helfen dabei, den Bronchialschleim und die darin enthaltenen Erreger aus den Atemwegen zu entfernen.

Was ist Husten und warum tritt er auf?

Husten ist ein natürlicher Reflex und Schutzmechanismus des Körpers, der auftritt, wenn die Atemwege gereizt werden. Er dient dazu, Fremdstoffe oder überschüssigen Schleim aus den Atemwegen zu entfernen. Husten kann ein vorübergehendes Symptom einer Erkältung sein, aber auch auf ernstere gesundheitliche Probleme hinweisen. Ein Husten, der länger als drei Wochen anhält, kann auf chronische Erkrankungen wie Bronchitis oder andere Atemwegserkrankungen hinweisen. Der Husten kann dabei entweder trocken (Reizhusten) oder produktiv (mit Schleim) sein.

Der Husten ist somit eine wichtige Abwehrreaktion des Körpers und sollte nicht unterdrückt, sondern gefördert werden. Auch bei einer vermehrten Schleimbildung durch eine Entzündung der Atemwege (Bronchitis) versucht der Körper, zähflüssigen Schleim mit den darin enthaltenen Krankheitserregern zu lösen und von den Bronchien abzutransportieren. Dieser Vorgang ist notwendig, denn nicht abgehusteter und damit gestauter Schleim ist ein idealer Nährboden für schädliche Bakterien. 

Ursachen für Husten

  • Erkältung oder Grippe: Häufige Ursachen für vorübergehenden Husten, der mit einer laufenden Nase, Halsschmerzen und Müdigkeit einhergeht.
  • Allergien: Pollen, Staub, Schimmel oder Tierhaare können Hustenanfälle auslösen, insbesondere bei Menschen mit einer Allergie oder Asthma.
  • Rauchen: Zigarettenrauch reizt die Atemwege und kann chronischen Husten hervorrufen, auch bekannt als „Raucherhusten“.
  • Reizstoffe: Luftverschmutzung, Chemikalien oder starke Gerüche können den Hustenreflex aktivieren.
  • Chronische Erkrankungen: Erkrankungen wie Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) können über längere Zeiträume Husten verursachen.

Was ist Bronchitis und wie entsteht sie?

Die Bronchien sind röhrenförmige Luftkanäle in der Lunge, die die Atemluft zu den Lungenbläschen transportieren. Eine Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien. Sie kann entweder akut oder chronisch verlaufen. Häufig wird sie durch Virusinfektionen ausgelöst, kann aber auch durch Bakterien oder Reizstoffe wie Zigarettenrauch entstehen.

  • Akute Bronchitis: Diese tritt oft im Zuge einer Erkältung oder Grippe auf. Sie ist in der Regel viral bedingt und geht mit Symptomen wie Husten, Auswurf, Müdigkeit und leichtem Fieber einher. Die Symptome halten in der Regel einige Tage bis Wochen an.
  • Chronische Bronchitis: Diese Form tritt auf, wenn die Symptome über Monate oder Jahre immer wiederkehren. Chronische Bronchitis ist häufig mit Rauchen oder Luftverschmutzung verbunden und kann bei einer dauerhaften Verengung der Atemwege zu einer COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) fortschreiten.

Häufige Symptome von Bronchitis

Während Husten selbst ein Symptom ist, können je nach zugrundeliegender Ursache auch andere Anzeichen auf eine Bronchitis hindeuten:

  • Husten: Häufig mit Schleimproduktion, der zunächst klar oder gelblich ist und später grünlich oder braun werden kann.
  • Auswurf: Der Schleim kann zähflüssig und verfärbt sein.
  • Kurzatmigkeit: Besonders bei körperlicher Belastung kann Atemnot auftreten.
  • Brustschmerzen: Das ständige Husten kann Druck oder leichte Schmerzen im Brustbereich verursachen.
  • Fieber und Schüttelfrost: Insbesondere bei einer bakteriellen Bronchitis kann Fieber auftreten.
  • Müdigkeit: Eine akute Bronchitis geht häufig mit Erschöpfung und Schwäche einher.

Behandlung von Husten und Bronchitis

Die Behandlung von Husten und Bronchitis richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Bei einer akuten Bronchitis, die meist viral bedingt ist, werden in der Regel symptomatische Mittel verwendet, während bei einer chronischen Bronchitis eine langfristige Behandlung unter ärztlicher Aufsicht erforderlich sein kann. 

  • Hustenmittel: Je nach Art des Hustens (trocken oder produktiv) können Hustenstiller (Antitussiva) oder schleimlösende Mittel (Expektorantien) helfen.
  • Inhalationen: Dampfinhalationen mit Kamille, Eukalyptus oder Salzlösungen befeuchten die Atemwege und können den Schleim lösen.

Als begleitende Maßnahmen können Sie außerdem auf folgende Dinge achten:

  • Viel trinken: Mindestens 2 Liter Flüssigkeit pro Tag unterstützen die Schleimlösung und helfen beim Abhusten.
  • “Ausschwitzen”: Wer kein Fieber hat, kann heißen Tee oder Hühnerbrühe zu sich nehmen, um das Abhusten zu fördern.
  • Vermeidung von Reizstoffen: Rauchen und andere Reizstoffe wie Staub oder Schimmel sollten vermieden werden, um den Husten nicht zu verschärfen.
  • Schlaf: Ausreichend Schlaf unterstützt das Immunsystem und hilft bei der Regeneration.
  • Nährstoffe: Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für die Abwehrkräfte. Eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse unterstützt das Immunsystem.

Medikamentöse Behandlung von produktivem Husten mit pflanzlichen Arzneimitteln

Zur Linderung bei produktivem Husten werden neben klassischen schleimlösenden Mitteln häufig pflanzliche Arzneimittel eingesetzt. Diese bieten eine sanfte und gut verträgliche Unterstützung bei der Behandlung von Husten mit zähem Schleim und fördern den Abtransport des Sekrets. Besonders Thymian hat sich als äußerst effektiv erwiesen und unterstützt die Atemwege auf mehreren Ebenen: 

  • Krampflösend: Thymian wirkt krampflösend und hilft, die Bronchialmuskulatur zu entspannen, was zu einer Erleichterung der Atmung führt.
  • Schleimlösende Wirkung: Thymian fördert den Abtransport des festsitzenden Schleims und lindert den Hustenreiz.
  • Entzündungshemmend: Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Thymian tragen dazu bei, Reizungen der Atemwege zu reduzieren und die Heilung zu unterstützen.
  • Beruhigend: Thymian wirkt beruhigend auf den Hustenreflex und hilft, den Husten zu mildern.

Thymiverlan® ist ein Beispiel für ein Arzneimittel, das einen hochwertigen Thymian-Extrakt enthält und gezielt bei produktivem Husten eingesetzt wird.

Arzneimittel mit Thymianextrakt von Verla®

Thymiverlan®

Arzneimittel

Vorbeugung von Atemwegsinfektionen

Obwohl ein Hustenreflex nicht immer vollständig vermieden werden kann, gibt es einige Maßnahmen, die das Risiko von Atemwegsbeschwerden verringern können:

  • Rauchen aufgeben: Rauchen ist der häufigste Risikofaktor für chronische Bronchitis und andere Atemwegserkrankungen
  • Gesunde Ernährung: Eine Ernährung, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren ist, unterstützt das Immunsystem.
  • Regelmäßige Bewegung: Sport stärkt das Immunsystem und fördert die Atemwegsgesundheit.
  • Grippe- und Pneumokokkenimpfung: Grippe- und Pneumokokkenimpfungen (vor allem bei Risikogruppen) schützen vor schweren Atemwegsinfektionen.
  • Vermeidung von Luftverschmutzung: So gut wie möglich sollten Reizstoffe wie Chemikalien, Feinstaub oder Pollen gemieden werden.

Der Thymian

Wussten Sie, dass Thymian eine belebende Wirkung auf Körper und Geist hat? Bereits im antiken Griechenland wurde Thymian geschätzt, und auch heute findet er aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe großen Anklang in Kräutergärten. Er ist besonders reich an ätherischen Ölen und Antioxidantien.

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Fazit

Husten und Bronchitis sind weit verbreitete gesundheitliche Beschwerden, die zwar lästig, aber harmlos sein können, jedoch auch als begleitende Symptome bei chronischen Erkrankungen auftreten können. Durch rechtzeitige Diagnose und die richtige Behandlung können die Symptome gelindert und Komplikationen vermieden werden.

Über Verla

Die Geschichte von Verla-Pharm geht auf eine 200-jährige Apothekertradition zurück. Der Name „Verla“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens „von Ehrlich“ und deren „Reichenberger Löwen Apotheke“ ab und ist seit 1957 eng mit dem Mineralstoff Magnesium verbunden.

Seit über 75 Jahren steht Verla für Mineralstoff-Kompetenz und hochwertige Produkte. Entdecken Sie, wie diese Tradition in unseren Produkten weiterlebt.

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