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Kaliummangel

Warum Kalium unverzichtbar ist

Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der für zahlreiche Funktionen im Körper unerlässlich ist. Als Elektrolyt ist Kalium an der Regulation des Flüssigkeitshaushalts beteiligt, spielt eine Rolle im Energiestoffwechsel und wird für die Funktion von Muskeln und Nerven, insbesondere für die Weiterleitung von Nervenimpulsen, sowie für die Regulation des Blutdrucks benötigt.

Ein Kaliummangel kann weitreichende Auswirkungen auf den Körper haben und zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. 

Wie entsteht Kaliummangel?

Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) tritt auf, wenn der Körper nicht ausreichend mit diesem Mineralstoff versorgt wird. Es gibt eine ganze Reihe an Ursachen, die zu einem Mangel führen können.

Geringe Zufuhr von Kalium

Kalium ist vor allem in Obst und Gemüse wie Bananen, Kartoffeln, Spinat und Tomaten enthalten. Eine unzureichende Aufnahme solcher kaliumreichen Lebensmittel kann zur Entwicklung eines Mangels beitragen.

Erhöhter Bedarf an Kalium

Bestimmte Lebensumstände können den Kaliumbedarf erhöhen. Dazu zählen körperlich anstrengende Tätigkeiten oder intensive sportliche Belastung, da Kalium für die Muskeltätigkeit und die Muskelregeneration benötigt wird. 

Auch während Schwangerschaft und Stillzeit benötigt der Körper viel Kalium, da es für die Zellfunktionen und das Wachstum des Babys wichtig ist. Kinder haben aufgrund ihres Wachstumsprozesses einen höheren Kaliumbedarf als Erwachsene.

Erhöhte Verluste an Kalium

Kaliumverluste treten bei starkem Schwitzen auf, z. B. bei heißem Wetter, intensiven sportlichen Aktivitäten oder in der Sauna. Auch Frauen in den Wechseljahren können durch hormonelle Schwankungen verstärkt schwitzen, was ebenfalls zu Kaliumverlusten führt. 

Bestimmte Arzneimittel wie Diuretika (Entwässerungsmittel) oder Abführmittel (Laxantien) fördern den Verlust von Kalium über den Urin und können zu einem Mangel führen. Der übermäßige Genuss von Lakritze hat ebenfalls eine entwässernde Wirkung und kann Kalium aus dem Körper ausspülen.

Verminderte Aufnahme von Kalium

Bestimmte Erkrankungen, wie entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), können die Aufnahme von Kalium im Körper beeinträchtigen. Auch bei einer schlechten Verträglichkeit von kaliumreichen Lebensmitteln aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts (z. B. bei empfindlichem Darm) kann es zu einer unzureichenden Kaliumaufnahme kommen. 

Ein Magnesiummangel kann zudem den Kaliumhaushalt stören, da Magnesium für die Aufnahme von Kalium in die Körperzellen benötigt wird. In solchen Fällen muss auch der Magnesiummangel behandelt werden, um den Kaliummangel ausgleichen zu können.

Häufige Symptome eines Kaliummangels

Kalium ist für die Funktion jeder Zelle im Körper wichtig, da es die elektrische Ladung der Zellen aufrechterhält, die für die Kommunikation zwischen den Zellen notwendig ist. Ein Mangel an Kalium hat daher weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Körper. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  1. Allgemeine Erschöpfung und Müdigkeit
  2. Bluthochdruck
  3. Herzrhythmusstörungen, Herzrasen und Herzklopfen
  4. Sensibilitätsstörungen (z. B. Taubheitsgefühle oder Kribbeln)
  5. Muskelschwäche bis zu Lähmungserscheinungen (z. B. verminderte Reflexe, Verstopfung)
  6. Muskelkrämpfe (z. B. Waden, Zehen, Fußsohlen)

Ein chronischer Kaliummangel kann langfristig zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die Symptome können jedoch mit Kaliumpräparaten sehr gut behandelt und dadurch auch Ihre Lebensqualität wieder deutlich gesteigert werden.

Diagnose von Kaliummangel

Üblicherweise wird der Kaliumgehalt im Blutserum gemessen, wobei der Normalwert für gesunde Erwachsene zwischen 3,5 und 5,0 mmol/l liegt. Da Kalium jedoch zu 98 % in den Zellen des Körpers gespeichert wird, spiegelt der Wert im Blutserum nur einen kleinen Teil des gesamten Kaliumbestands wider. 

Zudem kann die Stauung bei der Blutabnahme dazu führen, dass rote Blutkörperchen platzen und Kalium freisetzen, was das Ergebnis verfälschen kann. Ein normaler Kaliumwert im Blut schließt daher einen Kaliummangel nicht sicher aus. Daher ist es wichtig, bei der Diagnose eines Kaliummangels auch auf typische Beschwerden zu achten.

Behandlung von Kaliummangel

Die Behandlung eines Kaliummangels erfolgt in der Regel durch eine gezielte Erhöhung der Kaliumzufuhr. Dabei kommen kaliumhaltige Arzneimittel aus der Apotheke, wie Kalium Verla®, zum Einsatz. Um den Kaliummangel zu beheben und die Kaliumspeicher nachhaltig wieder aufzufüllen, kann eine Einnahme über bis mehrere Wochen nötig sein.

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, um die für Sie geeignete Behandlungsmethode zu finden und notwendige Schritte zur Stabilisierung Ihres Kaliumspiegels zu unternehmen.

Wichtig zu wissen: Kalium wird nur effektiv in die Körperzellen aufgenommen, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist. Ein Kaliummangel, der gleichzeitig mit einem Magnesiummangel auftritt, kann daher nicht allein durch Kaliumzufuhr behoben werden.

Arzneimittel mit Kalium von Verla®

Kalium Verla®

Arzneimittel

Vorbeugung von Kaliummangel

Zur Vorbeugung eines Kaliummangels gibt es einige hilfreiche Tipps, die Sie in Ihren Alltag integrieren können:

  • Kaliumreiche Ernährung: Bananen, Kartoffeln, Spinat und Mangold, Tomaten, Avocados, Hülsenfrüchte, Nüsse, Trockenfrüchte
  • Arzneimitteleinnahme überwachen lassen: Die Einnahme von Entwässerungsmitteln (Diuretika) oder Abführmitteln (Laxantien) kann zu einem Kaliummangel führen, daher sollten bei einer längerfristigen Einnahme die Kaliumwerte regelmäßig kontrolliert werden
  • Erhöhten Bedarf decken: Bei einem erhöhten Kaliumbedarf und zur Unterstützung der täglichen Versorgung kann es hilfreich sein, zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Der Mineralstoff Kalium

Wussten Sie, dass Kalium für die Funktion Ihrer Muskeln und Nerven entscheidend ist? Es unterstützt einen gesunden Blutdruck und den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Entdecken Sie, welche Rolle Kalium für den menschlichen Körper spielt und wie Sie Ihre Ernährung mit kaliumreichen Lebensmitteln ergänzen können.

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Fazit

Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff, der für zahlreiche Körperfunktionen, insbesondere für die Regulation des Flüssigkeitshaushalts und die Muskel- sowie Nervenfunktion, unerlässlich ist. Ein Kaliummangel kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen und sollte nicht unterschätzt werden. Besonders bei bestimmten Risikogruppen, wie älteren Menschen oder Patienten, die Diuretika einnehmen, ist es wichtig, auf den Kaliumspiegel zu achten.

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an kaliumhaltigen Lebensmitteln ist, ist eine gute Voraussetzung, um einen Mangel zu vermeiden. Achten Sie auf frühe Anzeichen wie Muskelschwäche, Müdigkeit, unregelmäßigen Herzschlag oder Krämpfe – diese könnten auf einen Kaliummangel hinweisen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte nach ärztlicher Beratung und Diagnose eine gezielte Behandlung erfolgen.

Über Verla

Die Geschichte von Verla-Pharm geht auf eine 200-jährige Apothekertradition zurück. Der Name „Verla“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens „von Ehrlich“ und deren „Reichenberger Löwen Apotheke“ ab und ist seit 1957 eng mit dem Mineralstoff Magnesium verbunden.

Seit über 75 Jahren steht Verla für Mineralstoff-Kompetenz und hochwertige Produkte. Entdecken Sie, wie diese Tradition in unseren Produkten weiterlebt.

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