Warum Magnesium unverzichtbar ist
Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist. Von der Muskelkontraktion und Nervenübertragung bis hin zum Energiestoffwechsel und Blutdruckregulation – ohne Magnesium laufen viele Körperfunktionen nicht richtig.
Ein Magnesiummangel kann sich daher in zahlreichen unterschiedlichen Symptomen äußern, u. a. Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stressempfindlichkeit, Blutdruckanstieg oder Schlafstörungen. Wenn Sie derartige Beschwerden bemerken, könnte ein Magnesiummangel dahinterstecken.

Wie entsteht Magnesiummangel?
Ein Magnesiummangel tritt auf, wenn der Körper nicht ausreichend mit diesem Mineralstoff versorgt wird. Es gibt eine ganze Reihe an Ursachen, die zu einem Magnesiummangel führen können.
Geringe Zufuhr von Magnesium
Eine unzureichende Magnesiumzufuhr ist eine naheliegende Ursache für Magnesiummangel, oft bedingt durch eine unausgewogene Ernährung. Besonders industriell verarbeitete Lebensmittel wie weißer Reis und Mehl enthalten nur noch wenig Magnesium durch die Entfernung der nährstoffreichen Bestandteile während der Verarbeitung. Naturbelassene Lebensmittel wie Nüsse, Samen und Vollkornprodukte hingegen stellen gute Quellen dar. Doch auch bei der Zufuhr von Vollkornprodukten ist die Magnesiumaufnahme nicht optimal. Phytinsäure – ein natürlicher Bestandteil von Getreide und Hülsenfrüchten – bindet Mineralstoffe wie Magnesium im Darm und verringert dadurch deren Aufnahme.
Erhöhter Bedarf an Magnesium
In bestimmten Lebensphasen oder bei hoher Belastung benötigt der Körper mehr Magnesium. Besonders in stressigen Zeiten, durch intensive körperliche Aktivität oder in der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Bedarf an Magnesium. Auch Kinder, insbesondere in der Wachstumsphase, benötigen mehr Magnesium.
Erhöhte Verluste an Magnesium
Bestimmte Krankheiten wie Diabetes mellitus oder die Einnahme von Entwässerungsmittel (Diuretika) können den Magnesiumspiegel senken, da vermehrt Magnesium über den Urin ausgeschieden wird. Auch hoher Alkoholkonsum trägt zu Magnesiumverlusten über den Urin bei.
Verminderte Aufnahme von Magnesium
Manchmal wird Magnesium trotz ausreichender Zufuhr nicht richtig aufgenommen. Dies kann durch chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Diabetes mellitus oder höheres Alter bedingt sein. Bestimmte Arzneimittel wie Abführmittel oder Protonenpumpenhemmer (Arzneimittel zum Schutz des Magens) können ebenfalls die Aufnahme von Magnesium beeinträchtigen. Auch eine Ernährung mit hohem Phosphatgehalt (Limonaden, Fast-Food) ist schlecht für die Magnesiumaufnahme.

Häufige Symptome eines Magnesiummangels
Magnesiummangel kann sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern, die oft unspezifisch sind und mit Anzeichen anderer Erkrankungen verwechselt werden können. Zu den häufigsten Beschwerden gehören:
- Muskeln: Muskelkrämpfe, Zuckungen oder Verspannungen
- Nervensystem: Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit oder Konzentrationsstörungen
- Herz-Kreislauf-System: Herzrhythmusstörungen oder erhöhter Blutdruck
- Verdauung: Reizdarmbeschwerden
- Weitere Symptome: Kopfschmerzen, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Regelbeschwerden oder erhöhte Stressanfälligkeit
Wie Magnesiummangel Ihre Gesundheit beeinträchtigen kann
Ein chronischer Magnesiummangel kann ernste gesundheitliche Folgen haben:
Kardiovaskuläre Probleme: Magnesiummangel kann das Risiko für Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzrhythmusstörungen erhöhen.
Osteoporose: Magnesium ist wichtig für die Knochengesundheit. Ein Mangel kann die Knochendichte verringern und das Risiko für Osteoporose erhöhen.
Erhöhtes Risiko für Diabetes: Magnesium spielt eine Schlüsselrolle für die Funktion von Insulin. Ein Mangel kann das Risiko für Typ-2-Diabetes steigern.
Die Folgen eines chronischen Magnesiummangels können durch frühzeitige Behandlung verhindert bzw. gemildert werden. Ein Ausgleich des Mangels kann nicht nur Ihre Gesundheit verbessern, sondern auch Ihre Lebensqualität steigern.
Diagnose von Magnesiummangel
Ein Magnesiummangel lässt sich durch eine Blutuntersuchung nicht zuverlässig feststellen. Denn auch wenn der Magnesiumgehalt im Blut im Normalbereich liegt, kann in den Körperzellen bereits ein Mangel vorliegen. Es empfiehlt sich deshalb, gut auf mögliche Symptome und Ursachen eines Magnesiummangels zu achten. Zudem kann die Stauung bei der Blutabnahme dazu führen, dass rote Blutkörperchen platzen und Magnesium freisetzen, was das Ergebnis verfälschen kann.

Behandlung von Magnesiummangel
Die Behandlung eines Magnesiummangels erfolgt in der Regel durch eine gezielte Erhöhung der Magnesiumzufuhr. Dabei kommen magnesiumhaltige Arzneimittel aus der Apotheke, wie die Magnesium Verla®-Arzneimittel, zum Einsatz. Um den Magnesiummangel zu beheben und die Magnesiumspeicher nachhaltig wieder aufzufüllen, ist meist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum von mindestens 4–6 Wochen erforderlich. Je nach Ursache des Magnesiummangels kann auch eine dauerhafte Einnahme erforderlich und sinnvoll sein.
In besonders schweren Fällen können ärztlich vorgenommene Magnesiuminfusionen notwendig sein, um den Mangel schnell zu beseitigen.
Tipp: Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, um die für Sie geeignete Behandlungsmethode zu finden und notwendige Schritte zur Stabilisierung Ihres Magnesiumspiegels zu unternehmen.
Arzneimittel mit Magnesium von Verla®
Vorbeugung von Magnesiummangel
Zur Vorbeugung eines Magnesiummangels gibt es einige hilfreiche Tipps, die Sie in Ihren Alltag integrieren können:
- Ernährung mit guten Magnesiumlieferanten: Ein möglichst hoher Anteil an naturbelassenen Nahrungsmitteln wie Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, ungeschälter Reis und Vollkornprodukte
- Stress abbauen: Stress verursacht erhöhte Magnesiumverluste über den Urin. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation helfen, den Stresspegel zu reduzieren.
- Alkoholkonsum einschränken: Alkohol fördert die Ausscheidung von Magnesium.
- Erhöhten Bedarf decken: Bei einem erhöhten Magnesiumbedarf und zur Unterstützung der täglichen Versorgung kann es hilfreich sein, zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.
Fazit
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der für zahlreiche Körperfunktionen, u. a. für die Muskel- und Nervenfunktion, Energiestoffwechsel und Blutdruckregulation unverzichtbar ist. Ein Magnesiummangel kann vielfältige gesundheitliche Beschwerden verursachen und sollte nicht unterschätzt werden.
Eine ausgewogene Ernährung, die reich an magnesiumhaltigen Lebensmitteln ist, ist eine gute Voraussetzung, um einen Mangel zu vermeiden. Achten Sie auf frühe Anzeichen wie Muskelverspannungen, Krämpfe, Unruhe, Stressanfälligkeit oder Schlafprobleme – diese könnten auf einen Magnesiummangel hindeuten. Bei anhaltenden Beschwerden sollte nach ärztlicher Beratung und Diagnose eine gezielte Behandlung erfolgen.
Über Verla
Die Geschichte von Verla-Pharm geht auf eine 200-jährige Apothekertradition zurück. Der Name „Verla“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens „von Ehrlich“ und deren „Reichenberger Löwen Apotheke“ ab und ist seit 1957 eng mit dem Mineralstoff Magnesium verbunden.
Seit über 75 Jahren steht Verla für Mineralstoff-Kompetenz und hochwertige Produkte. Entdecken Sie, wie diese Tradition in unseren Produkten weiterlebt.









