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Zinkmangel

Warum Zink unverzichtbar ist

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das in vielen Prozessen im Körper eine Schlüsselrolle spielt. Es ist essenziell für die Funktion des Immunsystems, die Wundheilung und wird für die Struktur und Stabilität von Haut, Haaren und Nägeln benötigt.

Zinkmangel kann Symptome wie krankhafte Hautveränderungen, Haarausfall, verzögerte Wundheilung oder eine geschwächte Immunabwehr verursachen. Wenn auch Sie häufig an Erkältungen leiden oder Probleme mit der Haut haben, könnte ein Zinkmangel dahinterstecken. 

Wie entsteht Zinkmangel?

Ein Zinkmangel tritt auf, wenn der Körper nicht ausreichend mit diesem wichtigen Mineralstoff versorgt wird. Es gibt eine ganze Reihe an Ursachen, die zu einem Zinkmangel führen können.

Geringe Zufuhr von Zink

Besonders bei einer überwiegend oder ausschließlich pflanzlichen Ernährung kann die Zinkaufnahme durch Phytate, die die Bioverfügbarkeit hemmen, reduziert sein. Auch eine einseitige Ernährung, etwa durch häufigen Konsum von Fast Food oder Diäten, kann zu einem Mangel an essenziellen Mikronährstoffen wie Zink führen.

Erhöhter Bedarf an Zink

In bestimmten Lebenssituationen, wie etwa in der Schwangerschaft und Stillzeit, während der Wundheilung oder bei intensiver sportlicher Betätigung, kann der Zinkbedarf erhöht sein.

Erhöhte Verluste an Zink

Zinkverluste können durch starkes Schwitzen, Hautverletzungen (insbesondere Verbrennungen), Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis oder Schuppenflechte) oder auch durch bestimmte Krankheiten wie Diabetes, Nieren- oder Leberkrankheiten entstehen. Auch bestimmte Arzneimittel wie Blutdrucksenker, Entwässerungsmittel, Kortison oder orale Verhütungsmittel sowie hoher Alkoholkonsum können zu einem Zinkmangel führen.

Verminderte Aufnahme von Zink

Eine verminderte Zinkaufnahme kann durch Erkrankungen des Darms, pflanzenbetonte Ernährung oder die Einnahme von Abführmitteln auftreten. Auch eine phosphathaltige Kost wirkt sich negativ auf die Zinkaufnahme aus (z. B. Limonaden, Cola, Fast-Food).

Nicht nur der Gehalt an Zink in der Nahrung ist entscheidend, sondern auch dessen Verfügbarkeit für den Körper. Tierische Lebensmittel haben nicht nur meist höhere Zinkgehalte als pflanzliche Nahrungsmittel, der Körper kann Zink aus tierischen Produkten auch besser aufnehmen. Denn auch wenn einige pflanzliche Lebensmittel hohe Zinkgehalte haben, enthalten sie häufig Phytate, die Zink binden und so seine Verfügbarkeit vermindern. Daher sind tierische Lebensmittel im Allgemeinen die besseren Zinkquellen. Aus diesem Grund sollte bei vegetarischer und vor allem veganer Ernährung besonders auf die Zinkversorgung geachtet werden.

Zinkmangel und Komplexbildner: Ein unterschätzter Faktor

Ein wichtiger Grund für die Entwicklung eines Zinkmangels sind Komplexbildner. Komplexbildner sind Substanzen, die die Aufnahme von Zink im Darm beeinträchtigen, indem sie Zink-Ionen binden und so deren Verfügbarkeit für den Körper verringern. Sie kommen in verschiedenen Lebensmitteln und Arzneimitteln vor:

  • Phytate: Phytinsäure, die u. a. in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen vorkommt, bindet Zink und hemmt seine Aufnahme. Obwohl diese Lebensmittel gesund sind und viele Nährstoffe bieten, kann der hohe Gehalt an Phytaten im menschlichen Verdauungstrakt zu einer verringerten Zinkaufnahme führen. Dennoch leisten pflanzliche Lebensmittel in der Ernährung einen Beitrag zur Versorgung mit Zink und weiteren wichtigen Vitalstoffen.
  • Calcium und Eisen:Hoch dosierte Calcium- oder Eisenpräparate können ebenfalls die Aufnahme von Zink beeinträchtigen und umgekehrt. Bei Einnahme entsprechender Präparate sollte daher auf einen zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden geachtet werden. Nahrungsübliche Mengen dieser Mineralstoffe stören sich dagegen nicht in der gegenseitigen Aufnahme.
  • Tannine: Diese pflanzlichen Verbindungen in Tee und Kaffee hemmen ebenfalls die Zinkaufnahme.

Häufige Symptome eines Zinkmangels

Da Zink für alle Vorgänge rund um die Neubildung, das Wachstum und die Spezialisierung von Zellen wichtig ist, macht sich ein Mangel besonders dort bemerkbar, wo sich Zellen häufig erneuern oder wachsen. Zu den häufigsten Symptomen eines Zinkmangels gehören:

  1. Immunsystem: Geschwächte Immunabwehr, erhöhte Anfälligkeit für Infekte wie z. B. Erkältungen, Herbes
  2. Haut: Hautprobleme wie trockene, schuppende Haut, entzündliche Rötungen, Ekzeme, akne-ähnliche Pusteln oder eine verzögerte Wundheilung
  3. Haare: Haarausfall oder brüchiges, glanzloses Haar
  4. Nägel: Brüchige Nägel oder Querfurchen
  5. Sinnesorgane: Vermindertes Geruchs- und Geschmacksempfinden oder Probleme mit dem Hell-Dunkel-Sehen
  6. Geschlechtsorgane: Unterentwicklung der Geschlechtsorgane, verminderte Fruchtbarkeit oder Potenzstörungen
  7. Weitere Symptome: Wachstumsstörungen bei Kindern, Stimmungsschwankungen oder Depressionen

Ein chronischer Zinkmangel kann langfristig zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die Symptome können jedoch mit Zinkpräparaten sehr gut behandelt und dadurch auch Ihre Lebensqualität wieder deutlich gesteigert werden.

Haben Sie einen Zinkmangel?

Sind Sie unsicher, ob Sie unter Zinkmangel leiden? Machen Sie jetzt einen Zinkmangel-Test und finden Sie heraus, ob Ihre Symptome auf einen Mangel hindeuten.

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Diagnose von Zinkmangel

Die Diagnose eines Zinkmangels erfolgt in der Regel durch eine Blutuntersuchung. Da Zink jedoch größtenteils in den Körperzellen gespeichert ist und nur ein kleiner Anteil im Blut zirkuliert, kann ein normaler Blutwert einen Mangel in den Körperzellen nicht zuverlässig ausschließen. Weil die Symptome jedoch oft unspezifisch sind und sich über längere Zeit entwickeln, kann der Mangel zunächst unentdeckt bleiben. Deshalb ist es wichtig, gut auf mögliche Anzeichen und Ursachen eines Zinkmangels zu achten.

Behandlung von Zinkmangel

Die Behandlung eines Zinkmangels erfolgt in der Regel durch eine gezielte Erhöhung der Zinkzufuhr. Dabei kommen zinkhaltige Arzneimittel aus der Apotheke, wie die Zink Verla®-Arzneimittel, zum Einsatz. Um den Zinkmangel zu beheben und die Zinkspeicher nachhaltig wieder aufzufüllen, ist meist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum von mindestens 8–12 Wochen erforderlich. Je nach Ursache des Zinkmangels kann auch eine dauerhafte Einnahme erforderlich und sinnvoll sein.

Tipp: Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, um die für Sie geeignete Behandlungsmethode zu finden und notwendige Schritte zur Stabilisierung Ihres Zinkspiegels zu unternehmen.

Arzneimittel mit Zink von Verla®

Zink Verla® 10 mg

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Zink Verla® OTC 20 mg

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Zinkbrause Verla® 25 mg

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Vorbeugung von Zinkmangel

Zur Vorbeugung können Sie außerdem folgende Tipps in Ihren Alltag integrieren:

  • Ernährung mit guten Zinklieferanten: Fleisch, Fisch, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Extrem zinkreich sind Austern.
  • Vermeiden von Komplexbildnern:Für eine gute Aufnahme von Zink sollten Sie Zinkprodukte möglichst außerhalb der Mahlzeiten einnehmen. Damit vermeiden Sie Wechselwirkungen mit Komplexbildern wie Phytaten, die die Aufnahme von Zink aus dem Darm vermindern. Ebenso sollten zinkhaltige Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Kupfer-, Eisen- oder Calciumpräparaten eingenommen werden.
  • Alkoholkonsum einschränken: Alkohol kann die Zinkausscheidung erhöhen.
  • Erhöhten Bedarf decken: Bei einem erhöhten Zinkbedarf kann es hilfreich sein, zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Das Spurenelement Zink

Wussten Sie, dass Zink eine Schlüsselrolle für Ihr Immunsystem und die Zellteilung spielt? Es unterstützt Ihre Hautgesundheit und trägt zu einem gesunden Nährstoff-Stoffwechsel bei. Entdecken Sie, welche Rolle Zink für den menschlichen Körper spielt und wie Sie Ihre Ernährung mit zinkreichen Lebensmitteln ergänzen können.

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Fazit

Zink ist ein unverzichtbares Spurenelement, das für zahlreiche Funktionen im Körper erforderlich ist, insbesondere im Bereich des Immunsystems, der Hautgesundheit, Wundheilung und des Stoffwechsels. Ein Zinkmangel sollte nicht unterschätzt werden, da er verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen kann.

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an zinkhaltigen Lebensmitteln ist, ist eine gute Voraussetzung, um einen Mangel zu vermeiden. Achten Sie auf frühe Anzeichen wie Hautprobleme, Haarausfall oder häufige Erkältungen – diese könnten auf einen Zinkmangel hinweisen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte nach ärztlicher Beratung und Diagnose eine gezielte Behandlung erfolgen.

Über Verla

Die Geschichte von Verla-Pharm geht auf eine 200-jährige Apothekertradition zurück. Der Name „Verla“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens „von Ehrlich“ und deren „Reichenberger Löwen Apotheke“ ab und ist seit 1957 eng mit dem Mineralstoff Magnesium verbunden.

Seit über 75 Jahren steht Verla für Mineralstoff-Kompetenz und hochwertige Produkte. Entdecken Sie, wie diese Tradition in unseren Produkten weiterlebt.

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